Reisebericht Bergisch-Gladbach & Würzburg Feb. ’15

 

„jede Reise endet bei uns selbst“

© Anke Maggauer-Kirsche (*1948)


Hallo allerseits,

icke Domdieser Tage hatte ich die Gelegenheit meinen Alltag etwas aufzulockern, Nicky & Sebastianein kleinen Tapetenwechsel einzulegen. Anlass dafür waren die beiden Gigs im UFO Jugendkulturzentrum Bergisch-Gladbach und im Wunschlos Glücklich in Würzburg. Also Sachen gepackt, in den Reisebus gequetscht und ab dafür.

Erster Zwischenstop: Köln. Leider habe ich nicht viel Zeit, die ohnehin recht kleine Altstadt zu erkunden. Hastig wird nach der nächsten Verbindung gesucht um pünktlich im UFO aufzuschlagen.

Dort angekommen wird erst Mal der Magen gefüllt, der Konzertraum hergerichtet und absolut unplugged geht es dann halb 8 in geselliger Runde los.

Im Anschluss glänzt John Born und Band mit lockeren Songs, gepflegten Arrangements und leckeren Munti-Solos.

Eine kleine Pop-Rundfahrt bieten Nicky & Sebastian, absolut solide vorgetragenes Heimspiel und einentspannter Ausklang eines insgesamt sehr schönen Abends. Die beiden spielen auch in der Band „Pillowland“.


pillowland 05

pillowland 06



 

Bahnhofsuhr

Sehr aufgeschlossene und nette Leute, richtig feine Gastfreundschaft inklusiveHeiligenschein Frühstück runden alles ab und guter Dinge geht es weiter, zurück nach Köln und im nächsten rollenden Gesindelkontainer nach Würzburg. Immerhin, auch diesmal habe ich 2 Plätze für mich und kann die Fahrt, Landschaft und flüchtigen Bekanntschaften genießen.

In Würzburg bleibt dann etwas Zeit um die schöne Altstadt mit all ihren Kirchen, Gassen, Brücken und Fußgängerpassagen zu erkunden. Eine recht junge Tradition, wie mir später erklärt wurde, ließ mich schmunzeln und erinnerte mich ein wenig an die Szenerie der Admiral-Brücke in Berlin: Das Brückenschoppen. Was da im Sommer auf den Main-Brücken los ist, lässt sich erahnen  …

kurz nach 7 geht es dann aber auch im Wunschlos Glücklich los, einer kleinen kulinarischen Oase, versteckt in einem kleinen Hinterhof einer Gasse in der Altstadt.

Im Anschluss ergaben sich gute Gespräche, die Kollekte ist auch hier großzügig und die gelöste Stimmung versöhnt mich mit der Aussicht auf die vor mir liegende Nachtfahrt. Diese fiel bei weitem nicht so entspannt aus, wie die anderen Fahrten, Löweaber auch diese Reise fand ihr Ende. Mit schmerzenden Füßen und viel zu wenig TafelSchlaf aber bis oben hin voll mit schönen Eindrücken und der Aussicht auf weitere Reisen dieser Art betrete ich die S-Bahn nach Marzahn und falle ins Bett. Ein wenig hat der Alltag dann doch noch auf sich warten lassen. Glücksladen



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