Querfeldein und zurück …

Hallo Freunde,

 

Dieses Wochenende ging es in die schöne sächsische Schweiz auf das kleine aber sehr feine „Querfeldein Festival„. Unweit der Burg Stolpen auf einem geräumigen Feld wurde liebevoll dekoriert, ausgesuchtes Essen auch aus der Region serviert, Kicker, Kurzfilmzelt und 2 Bühnen dienten als Rahmen für eine sehr entspannte Auszeit vom Alltagsgedöhns. Musikalisch ließen sich die Organisatoren keine Scheuklappen aufsetzen, knackiger und funkiger Pop mit packendem Gesang machte den Anfang, „Meerdenker“ eröffnen mit guter Laune und die Kleinsten zeigen den großen wie das so geht mit dem Popowackeln 🙂 „Samavayo“ liefern ein solides Groovebrett ab, mit abwechslungsreichen Songs und unverhohlener Heldenverehrung, immer wieder ein Konzertbesuch wert, was mich betrifft. Die „Kilaueas“ ließen die Surfklänge der 60ger auferstehen und da die Nässe allgegenwärtig war, wenigstens hatte es nicht mehr geregnet, war ich fast geneigt auf der nächsten Bierbank einen kleinen Ritt über’s Feld zu wagen, die Wellen schlugen innerlich hoch ^^. Zu um 1 begann der Teil meiner Verantwortlichkeit für das musikalische Geschehen, das Lagerfeuer schlug Funken gen Himmel und die Bänke füllten sich. Die Zeit ging mal wieder im Flug vorbei und die 2,5 Stunden bei zunehmender Kälte verflogen im Nu, Zuspruch war auch von ‚weit‘ fern vom Bierzelt auf dem Hügel aus zu vernehmen, „Blues geht immer“ wurde mir dann im Nachhinein verklickert, is ja meine Rede, nicht wahr?! Nur murrend und mit vernehmbaren Unmut wurde ich nach einigen Zugaben dann von der Bühne entlassen. Am Lagerfeuer verging auch die Nacht im nu und kaum dass es hell wurde wartete schon der Heimweg auf mich, der es in sich haben sollte. Nur so viel, dank der „gewissenhaften“ Zugführung der böhmischen Eisenbahn durfte ich knapp 2h im Nirgendwo warten, habe meinen Anschluss (mal wieder?!) verpasst und bin 4h später als geplant wieder daheim angekommen. Ganz großes Tennis. Hätte ich auch fast im verschlafenen Heeselicht auf dem Acker bleiben können, wäre sicherlich entspannter gewesen. Ich nehme einfach mal an, dass der 2. Tag ähnlich harmonisch und musikalisch vielfältig verlaufen ist. Ich komme auf jeden Fall gerne wieder, das steht fest, und dann nehme ich wohl auch Gummistiefel mit 😉

 

Mein Dank an dieser Stelle nochmal an die netten und überaus freundlichen Veranstalter dieses Festivalkleinods für dieses Rundum-sorglos-Pakets für die Bands, saubere Sache!

Das kommende Wochenende geht es für 2 Tage an den legendären Barleber See in Magdeburg, darauf freue ick mir schon wie Hulle, da gibt es sicherlich das ein oder andere Wiedersehen. Bis dahin,

 

euer E-Flat

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